Aktuell

25.01.2012 20:07:06 BIG-M Newsletter: Schon wieder hat die BOM einen Rohrkrepierer produziert!
Am 7. Dezember 2011, während der vergangenen Wintersession der eidgenössischen Räte, verkündete die BO Milch wieder einmal eine positive Meldung: "Der Richtpreis für A Milch wird auf den 1. Februar 2012 um 2 Rappen angehoben". Das wurde dann auch umgehend in den Medien verbreitet. Inzwischen ist der Januar bald um und nicht nur wir von BIG-M wissen: Bei den Produzenten kommt ab dem 1.Februar keine Preiserhöhung an. Die meisten Organisationen bezahlen einen gemischten A/B Preis aus. Und weil der Anteil an A Milch kontinuierlich sinkt, steigt dieser Mischpreis nicht.
>>> mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
80 KB

19.01.2012 19:27:02 EMB Pressemitteilung: Für den Finanz- wie für den Milchmarkt gilt: Ohne klare Regeln geht es nicht!
Die internationale Finanz- und Schuldenproblematik zeigt: die freien Kräfte des Marktes führen zu gefährlichen Turbulenzen, die den Sektor tief in die Krise stürzen. Das gleiche gilt für den Milchmarkt. Der ist jetzt schon stark überreizt und wird durch die geplanten Deregulierungen - wie dem Auslaufen der Quote im Jahr 2015 - immer weiter Richtung Abgrund gedrängt. Der Trend geht zu extrem niedrigen und dabei stark schwankenden Preisen und zu einer vermehrten Abhängigkeit der Milcherzeuger von Molkereikonzernen und Banken. Es braucht klare Regeln, die die Funktionalität eines gesunden Marktes garantieren.
>>> Mehr dazu hier  
     

31.12.2011 11:21:13 BIG-M: Im Jahr 2012 wird vieles anders
Noch nie in der Geschichte war die Milchwirtschaft derart massiv mit staatlichen Vorschriften geregelt, wie heute. Einzig aus dem Bereich Vermarktung der Milch hat sich der Staat zurückgezogen. Mit lediglich ein paar gesetzlichen Rahmenbedingungen wie Milchkaufvertrag und Meldepflicht wurde versucht, das schlimmste Chaos zu verhindern. Leider ohne jegliche Wirkung. Denn um diese Vorgaben schert sich im freien Milchmarkt praktisch niemand. Wozu auch? Sanktionen sind bisher ja komplett ausgeblieben.
Aufgrund der weitherum erkannten Zusammenhänge zwischen freiem Markt, Preisdumping und billiger Produktion, darf man davon ausgehen, dass sich die Politik im kommenden Jahr nicht mehr länger vor einem Eingreifen drücken kann. Die Milchindustrie hat sich mit intensivem Lobbing zwar bis heute erfolgreich gegen die Einführung von griffigen Massnahmen zur Senkung der Milchproduktion gewehrt (Motion Aebi) . Sie wird sich aber ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nicht mehr länger entziehen können.
>>> mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
87 KB

24.12.2011 18:59:34 Weihnachts-Newsletter: Gibt es doch noch Wunder?
Im Monat Dezember haben sich leider auch die letzten Hoffnungen der Schweizer Milchbauernfamilien im dichten Nebel des Marktes verloren. Die Situation ist geprägt von einer fast vollständigen Intransparenz. Es ist ganz schwierig, den Durchblick einigermassen zu haben. BIG-M versucht trotzdem, einen Überblick zu schaffen

>>> mehr dazu in unserem pdf rechts

Mit dieser Hoffnung wünschen wir allen unseren Mitstreitern ein fröhliches Weihnachtsfest
64 KB

02.12.2011 11:05:08 Wieviele allerletzte Chancen braucht die BOM?
Die Delegiertenversammlung der BOM brachte die von BIG-M erwartete Nullnummer. An der BOM DV hat der Präsident Markus Zemp den SMP scharf angegriffen, weil unser Dachverband nun endlich aus dieser unfähigen Versagerorganisation ausgetreten ist. Bei Zemp liegen wohl die Nerven blank. Aus gutem Grund!
>>> Mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
75 KB

25.11.2011 16:01:32 Stopp den Unsinn mit den Dumpingexporten!
Die ganze Branche weiss: Die Milchproduktion in der Schweiz ist um 200 Millionen Liter zu hoch. Neben Magerkäse und Magermilchpulver fallen jährlich 8000 Tonnen überschüssige Butter an, welche ebenfalls exportiert werden müssen. Die in der BO Milch zusammengeschlossenen Milchhändler, Molkereien und Grossverteiler wollen an diesem Unsinn rein gar nichts ändern.
BIG-M unterstützt aus diesem Grund den Aufruf der Westschweizer Kollegen von Uniterre, welche am kommenden Dienstag, 29. November zur gleichen Zeit an den Grenzübergängen in Genf und in Basel eine Protestaktion durchführen. Es werden auch Milchbauern aus Deutschland und Frankreich dort eintreffen. Gemeinsam werden wir nach der Aktion mit unseren EU Kollegen eine Erklärung verlesen.

Treffpunkt: 10.30 Uhr
Haselrain in Basel

Transparente erwünscht. Wer kann, soll noch eine Karette mit einem grossen Butterpaket mitnehmen.
>>> mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
87 KB

20.11.2011 21:56:49 Die Reorganisation der BO Milch ist eine Farce!
Am 28 . November 2011 soll die Reorganisation an der BOM Delegiertenversammlung beschlossen werden. Aber das, was da als "Reorganisation" verkauft wird, spottet jeder Beschreibung: Bislang konnten Mitglieder bei gewichtigen Gründen von der BOM ausgeschlossen werden, wenn sie z.B. den Statuten oder Vereinsbeschlüssen zuwider handelten. Obwohl es Mitglieder gibt, die genau das tun, kam dieser Artikel aber nie zur Anwendung. Neu soll nun "ein Ausschluss ohne Angabe von Gründen erfolgen" können. Das ist die ganze "Reorganisation"!
>>> Mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
86 KB
>>> BOM Traktanden hier  
     

09.11.2011 10:05:38 Warum informiert die Branchenorganisation Milch falsch?
An der Milchbauernveranstaltung vom Montag in Gossau ZH hatte der Geschäftsführer der BOMilch, Daniel Gerber, wahrlich keinen einfachen Stand. Er musste sich sehr unangenehme Fragen gefallen lassen. Zum Beispiel zur letzten Medienmitteilung vom 24. Oktober 2011 der BOMilch, in der sie mitteilte: "Der Fonds Marktentlastung der BOM zeigt erfreulicherweise seine Wirkung." Es sei gelungen, die Butterlager um 1700 Tonnen zu reduzieren. An der Versammlung erfuhren wir aber, dass in diesen Fonds praktisch kein Geld eingezahlt wird.
BIG-M verlangt heute mit Nachdruck eine unabhängige Kontrolle der Vorgänge in der BOM! Es braucht eine BUK - eine BOM-Untersuchungs-Kommission. Denn es geht um zig Millionen Franken!
>>> Mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
55 KB

06.11.2011 08:37:27 BOM-Debakel – jetzt reichts!
Das Debakel im Milchmarkt nimmt seinen Fortgang. Die Milcheinkäufer schalten und walten, wie es ihnen gerade gefällt. Da wird einmal ein Abzug wegen des Wechselkurses gemacht, dann ein vorsorglicher Abzug für Importabwehr. Wozu all das Geld schliesslich verwendet wird, werden wir niemals erfahren.
Was muss geschehen und was macht unsere Dachorganisation? Zu diesen Fragen werdet ihr am kommenden Montag, 7.11. eine Antwort bekommen (siehe unten). Milchbauern vom rechten Zürichseeufer haben zusammen mit den landwirtschaftlichen Bezirksvereinen eine Veranstaltung organisiert. Bitte kommt und informiert euch.
>>> mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
74 KB

10.10.2011 07:42:03 Freude herrscht - im Bundesamt für Landwirtschaft
Eine freudige Kunde verbreitete das BLW Anfangs dieser Woche: Die Schweizer Bauern werden dieses Jahr 2,8% mehr Einkommen erwirtschaften. Dabei hat man soeben uns angekündigt:
..dass der Preis für A-Milch ab November um 4 Rappen sinkt
..dass der Anteil A-Milch in der Abrechnung weniger wird, und dafür mehr B-Milch abgerechnet wird
..dass man uns noch zusätzlich einen Rappen für die Butterentsorgung abzieht
..dass der Milchpreis bei zahlreichen Emmentalerlieferanten schon unter 50 Rappen ist.
Mehr dazu in unserem Newsletter rechts als pdf
52 KB


-----------------------------------------------------------------------------

BIG-M, die Bäuerliche Interessen-Gruppe für Marktkampf

NEWSLETTER
Möchten Sie laufend informiert werden? Dann abonnieren Sie doch unseren kostenlosen Newsletter! Email-adresse genügt:
 

Kundgebung in Bern 27.9.2010